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BlockADE - Back into the Flow

Der smarte Umgang mit Blockaden, Durststrecken und Aufschieberitis

 

 

 

 

 

 

BlockADE – Back into the Flow – Durststrecken im Unternehmertum

Es passiert schleichend, fast unmerklich, doch plötzlich ist sie da. Diese Zeit des Stillstands. Wer drinsteckt merkt es rasch. Eine wüste orientierungs-, auftrags-, antriebs- oder ideenlose Zeit. Vielleicht gibt es da einem Silberstreif am Horizont, doch der scheint so unendlich weit entfernt und alle Aktivitäten laufen ins Leere. Und selbst wenn dieser Silberstreif zum Greifen nah ist, ist da eine unsichtbare Barriere, die es unmöglich macht den entscheidenden Schritt zu tun.

Niemand möchte das erleben, doch Durststrecken sind ein integraler Teil des Unternehmerlebens. Daher lohnt es sich die Mechanismen, die dahinterstecken, einmal genauer zu beleuchten. In der Praxis lassen sich die meisten Durststrecken in drei Typen einteilen, die ganz unterschiedliche Strategien erfordern.

Typ 1: Notwendige Entwicklungszeiten

Manche Dinge im Unternehmerleben lassen sich lediglich anstoßen. Es braucht danach eine Zeit der Entwicklung und des Reifens bis sich der gewünschte Effekt zeigt. Die Klassiker: Für das Marketing wurde die Werbung geschaltet, sie ist optimal platziert und doch braucht es nun Zeit, bis sich die Wirkung zeigt. Der Auftrag ist erteilt oder das Angebot abgegeben und trotzdem ist es unmöglich etwas anderes zu tun, als weiter darüber nachzudenken, ob nicht doch noch etwas daran zu machen ist. Natürlich gehört es zur unternehmerischen Sorgfalt sicherzustellen, dass alles Erforderliche und Mögliche getan ist. Doch es gibt einen Punkt, ab dem es nicht mehr sinnvoll ist sich damit zu beschäftigen und man den Dingen ihren Lauf lassen sollte. Um derartige Entwicklungszeiten sinnvoll zu nutzen bedarf es eines besonderen Skillsets aus Geduld, Loslassen können und Impulskontrolle. Wer es nicht von Natur aus mitbringt, für den lohnt es sich diese Fertigkeiten zu schulen. Am einfachsten geht das mit professioneller Unterstützung, doch Sie können das auch selbstständig üben. Meditation oder Mentaltraining sind Möglichkeiten dieses Skillset gezielt zu entwickeln.

Typ 2: Wissens- oder Erfahrungslücken

Manche Durststrecken sind durch Wissens- oder Erfahrungslücken unterschiedlichster Herkunft bedingt und wären tatsächlich komplett vermeidbar, wenn es da nicht den blinden Fleck gäbe. Der blinde Fleck sind unbewusste oder verdrängte Wissens- und Erfahrungslücken. Nun ist es, wenn man mitten drinsteckt, gar nicht so einfach Typ 1 von Typ 2 zu unterscheiden. Hat man denn nun wirklich alles getan oder ist man gerade auf einen Hinweis auf einen blinden Fleck gestoßen und es fehlt ein entscheidender Baustein? Die Lösung ist das ‚Problem‘ nicht zu verdrängen oder zu verstecken, sondern den offenen und strukturierten Austausch mit Experten und Peers zu suchen. Der Austausch mit Peers aus dem persönlichen Netzwerk, ist das einfachste. Menschen, die eine ähnliche Erfahrung und Entwicklung erleben oder erlebt haben, können helfen blinde Flecken aufzudecken. Doch Vorsicht, so ein Gespräch sollte gut strukturiert und konstruktiv lösungsorientiert sein, um nicht damit zu Enden sich nur gegenseitig sein Leid zu klagen. Wer sich nun fragt wie so etwas funktioniert, der hat womöglich gerade einen Hinweis auf einen blinden Fleck oder eine Wissenslücke gefunden: Gesprächsführung und Fragetechniken.

Die Lösungen liegen auf der Hand: Gezielte Entwicklung von Soft- und Hard-Skills oder Einkauf von Expertenwissen. Denn nicht jede Wissenslücke braucht man selbst zu schließen. Meist gibt es Fachexperten, die Ihnen zur Seite stehen können und entsprechende Dienstleistung anbieten. Diese Profis haben den Vorteil, dass sie das Gespräch strukturieren, so rasch die möglichen Lücken in ihrem Fachgebiet aufdecken und fertige Lösungen parat haben.

Typ 3: Persönliche Ursachen

Typ drei zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Schritt, der getan werden müsste klar abzeichnet und trotzdem nicht getan wird. Stattdessen erlebt man totalen Stillstand, nicht zielführende Aktionen oder es erfolgt gar eine unbewusste Selbstsabotage. Typ drei hat viele Gesichter: Aufschieberitis, Ideenlosigkeit, Ziellosigkeit, Aktionismus, Mangel an Energie, Nervosität, Unsicherheit, Zweifel, Ängste, Erschöpfung.

Bei diesem Typ gilt es zur Lösung es zwei verschiedene Kategorien zu unterscheiden:  Es kann sein, dass einfach zu wenige Energie für die Aktion zur Verfügung steht oder man hat genug Energie, steht jedoch einer inneren Blockade.

Manchmal mangelt es wirklich einfach an Energie für den nächsten Schritt, daher ist proaktives und bewusstes Energiemanagement ein Muss für Unternehmer und Selbstständige. Nur wer bewusst und klug mit seiner Energie haushaltet, ist in der Lage langfristig die erforderliche Leistung bringen zu können. Ein aktives Energiemanagement ist zudem die beste Burnout-Prävention. Gesunde Bewegung, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Erholung und ausreichend Schlaf sind die Schlüsselfaktoren. Dabei kann man mit gesundem Menschenverstand viel erreichen. Es gilt einen gesunden Mittelweg zu finden und sich im Zweifel gezielt zu informieren oder den Rat von entsprechenden Fachleuten einzuholen. Denn die Tücke liegt hier im Detail und es gibt so manche Mythen und Überraschungen auf dem Weg zu einer ausgeglichenen Energiebilanz: Intensives sportliches Training ist zum Beispiel keine Erholungszeit. Diäten wie Low-Carb sind keine ausgewogene Ernährung. Und auch vegetarische oder vegane Ernährung kann zur Belastung werden. Und solange nicht auch der Kopf dabei abschalten kann, ist eine Pause eben keine Erholung. Nicht zuletzt sollte eine über längere Zeit andauernde Müdigkeit oder Erschöpfung auch medizinisch abgeklärt werden.

Wer nun über alle Informationen verfügt könnte nun diesen Strategien Zeiten des Stillstands oder einen Energiemangel ganz einfach auflösen, indem einfach den Typ identifizieren, die passende Strategie anwendet und umsetzt. Und es kann tatsächlich so einfach sein. Immer wieder reicht jedoch das Wissen um den richtigen Schritt nicht aus. Das Ziel und die Strategie sind klar und trotzdem kommt man an der entscheidenden Stelle keinen Schritt weiter: Man müsste doch einfach nur… Doch so einfach ist es nicht. Da gibt es so etwas wie eine unsichtbare Barriere. Etwas lässt einen zaudern und zweifeln oder es gibt plötzlich noch hundert weitere Dinge, die erledigt werden können. Man steht sich selbst im Weg und versteht selbst nicht, was einen davon abhält es einfach zu tun. Willkommen in der Welt der Psychologie. Die Ursachen für die zweite Kategorie von persönlichen Ursachen sind die tiefer liegenden blockierenden Verhaltens- oder Denkmuster: Unbewusste Glaubenssätzen, innere Wertekonflikte, nicht verarbeitete, schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit. Der Schlüssel zur Lösung ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion und ein guter Zugang zur eigenen Gefühlswelt. Gezielte Reflexion mit Listen von Werten oder Glaubenssätzen kann einen auf die richtige Spur führen. Die Werte dann neu zu sortieren oder einen blockierenden in einen positiven Glaubenssatz umzuschreiben erfordert einiges an innerer Disziplin und Klarheit. Fähigkeiten, die Sie durch Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeits- oder Mitgefühlsmeditation mit der Zeit selbst aufbauen können. Wenn Sie schneller zum Ziel kommen möchte, führt der Weg über die passenden Experten. Coaches, psychologische Berater oder Psychologen sind hierfür die richtigen Ansprechpartner.

Wenn Sie nun Lust bekommen haben tiefer in das Thema Lösungsstrategien einzusteigen oder direkt an ihrem Thema zu arbeiten, sind Sie eingeladen dies zusammen mit Ursula Vormwald & Tanja Frost in den Workshops in Frankfurt und Offenbach zu tun

Wir wünschen Ihnen Erfolg!

Ursula Vormwald (Business Coach) & Tanja Frost (Psychologischer Berater)